L'aselle : un filtre, mais en beaucoup plus intelligent ?

Die Wasserassel: ein Filter, aber viel klüger?

F. Mattier

Wasserasseln im Aquarium: ein mobiler „Filter“... und vor allem einer, der seine Abfälle auswählt!

Ein klassischer Filter saugt ohne Unterscheidung von Lebendigem und Totem an. Die wasserassel hingegen sortiert, bewegt sich zu den Abfällen, weil sie sich von organischem Material in Zersetzung ernährt (tote Blätter, Mikroschmutz, Biofilm). Ergebnis: eine gezielte Reinigung, die viel näher an dem ist, was in einem Teich oder natürlichen Gewässer passiert. 

 


Kurz gesagt

➡️ Die wasserassel (Asellus aquaticus) ist ein Detritivor: Sie frisst, was tot ist und/oder sich zersetzt, und greift keine lebenden Gewebe an.

➡️ Sie ist das ganze Jahr über aktiv, auch am Grund von gefrorenen Gewässern.

➡️ Experimentelle Ergebnisse in der Fischzucht zeigen, dass sie tote Eier entfernen kann, ohne lebensfähige Embryonen anzugreifen. Killiphile nutzen sie übrigens genau dafür, da sie sogar lebensfähige Eier reinigt!

➡️ Im Aquarium siedelt sie sich an, wenn man ihr Verstecke + Unterlagen (Moose, Wurzeln, dichte Bereiche) bietet und wenn die Fische keine großen Räuber sind.

 


Der „klassische“ Filter: ein blinder Staubsauger

Ein Filter hält Partikel zurück und beherbergt Bakterien, die einen Teil der organischen Last abbauen. Aber in seiner Logik „nimmt er alles, was vorbeikommt“: Abfälle, Mikrofauna, kleine Jungfische usw. Und vor allem sortiert er nicht.

Abgesehen davon, dass sie gleichgültig handelt, ohne zu wählen, was erhalten bleiben soll, erzeugt sie eine Strömung, die CO2 „entgast“ und den Pflanzen dadurch entzieht. Aber wie sonst?

 


Die wasserassel: der „Filter“, der zu den Abfällen geht

Wasserasseln und Detritivoren in ein Aquarium oder einen Teich einzuführen, ist die umgekehrte Logik: Statt blind alles aufzusaugen, was treibt (auch wenn es lebendig ist!), fügt man einen kleinen Detritivor hinzu, der sich selbst zu den Bereichen bewegt, in denen sich organische Abfälle ansammeln.

Konkret verbringt die wasserassel ihre Zeit damit:

🍽️ den Biofilm und das Periphyton abweiden, die aus Bakterien und jungen Algen bestehen,

🍽️ an toten Geweben knabbern und Pflanzen sowie Boden davon befreien,

🍽️ große Rückstände (Blätter, Reste) in leichter verdauliche Elemente für die mikrobielle Kette umwandeln.

 


Was wasserasseln fressen…

Sie fressen vor allem

🍃 abgestorbene Blätter und verrottendes Pflanzenmaterial,

🚮 mikroorganische Rückstände,

🦠 Biofilm und assoziierte Organismen. 

In sehr seltenen Fällen und nur wenn sie nichts anderes zu fressen finden, wurde beobachtet, dass wasserasseln an elodea-Blättern knabbern. Sie sind also viel pflanzenschonender als Schnecken.

Ihre Rolle als natürliche Reinigungskraft von Gewässern macht sie zu geschätzten und sehr begehrten Verbündeten für Teiche, wo sie abgestorbene Blätter fressen und beseitigen. Einige Hobbyisten setzen sie sogar in den Filter ihres Teiches ein, wo sie das ganze Jahr über arbeiten!

Die daphnien, die Ostrakoden, die Garnelen, die Jungfische und Ihre Fische haben nichts vor ihnen zu befürchten.


Wasserasseln und Laich: eine Studie, die bestätigt, was Killiphilen schon wussten

Die Idee, dass Wasserasseln einen Fischlaich „bewachen“ könnten, stammt aus einer einfachen Beobachtung: Sie verbringen viel Zeit damit, Verunreinigungen zu fressen und können schimmelnde tote Eier entfernen.

In dieser Hinsicht berichtet eine experimentelle Studie an Brachydanio rerio, dass A. aquaticus:

beseitigt einen bedeutenden Teil der toten Eier (schützt so die gesunden Eier vor Kontamination),

unterscheidet tote Eier von Eiern mit lebenden Embryonen,

zeigt kein räuberisches Verhalten gegenüber jungen Jungfischen, selbst ohne andere Nahrungsquelle.

➡️ Killiphile wussten das schon immer, denn sie setzen Wasserasseln ein, um die Laichpflege zu übernehmen: Sie fressen die schimmelnden Eier und reinigen sogar die anderen!

 


Wie installiert man sie?

Die ideale Dekoration

- Viele Verstecke: Moose, Wurzeln, dichtes Laub, Schattenbereiche.

- Natürliche Biofilmbildner als Unterlage: Steine, Holz, Pflanzen, abgestorbene Blätter, erlenzapfen.

Wasserasseln meiden Licht und sind vor allem nachts aktiv: Ein Becken mit vielen Verstecken macht einen großen Unterschied.

Temperatur und Wasser

Sie gelten als tolerant gegenüber einem breiten Temperaturspektrum und sind auch für sehr kühle Umgebungen geeignet (Teich, Poubellarium, Mini-Teich). Wenig empfindlich gegenüber den üblichen Wasserparametern, scheinen sie in mittelhartem bis hartem Wasser etwas zahlreicher zu sein.
Wovor sie sich fürchten, ist Sauerstoffmangel, wie zum Beispiel in einem Becken oder einem Poubellarium, das bei großer Hitze in der prallen Sonne steht.

Kompatibilität mit Fischen

🐟 Mit mittelgroßen oder nicht räuberischen Fischen: meist einfache Koexistenz.

🐟 Mit großen Raubfischen (Goldfische, Karpfen usw.): sie können gefressen werden; in diesem Fall setzt man auf viele Verstecke und akzeptiert, dass sie auch natürliche Nahrung werden können.

 


Warum haben sie ihren Platz in der natürlichen Low-Tech-Aquaristik?

Weil ein stabiles Natur-Aquarium nicht nur eine Sache der Bakterien ist: es ist eine Kette.

Die Wasserasseln fügen hinzu:

👍 ein sehr lokales mechanisches + biologisches Recycling (sie arbeiten dort, wo sich Ablagerungen ansammeln),

👍 eine robuste Mikrofauna, die am diskreten „Haushalt“ beteiligt ist,

👍 ein faszinierendes Verhalten zu beobachten, besonders in Naturbecken, Müllaquarien und Teichen.

➡️ Wenn Ihr Ziel ein natürlicheres, stabileres Becken mit weniger Ablagerungen in toten Zonen ist, gehören die Wasserasseln zu den sinnvollsten Helfern.
Sie ergänzen die Kette zwischen Bakterien und Mikrofauna einerseits und Schnecken andererseits.

 


Ein noch aufkommendes Bewusstsein

Man schätzt, dass weniger als 1% der Aquarianer die Wasserasseln und ihre Rolle kennen. Noch im Handel nicht erhältlich, sind sie bei erfahrenen Liebhabern sehr begehrt, sei es bei Killiphilen, Teichliebhabern oder den "Abenteurern" der Müllaquarien!

Aber sobald man sie in einem Aquarium laufen, sich paaren und kämpfen sieht, kann man nicht mehr ohne sie leben!

 

Um mehr über die "Aquarien mit Getier" zu erfahren: Das Phänomen der aquarien ohne Fische

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11 Kommentare

Merci pour tous ces articles que je lis régulièrement avec grand intérêt. Je ne suis pas encore parvenue à me décider sur plein de choses à placer dans mes bassines en zinc avec mes poissons voraces… mais peut être avec le temps…. Un grand merci ☺️

Karine VANNUCCI

Bonjour,

Après une première expérience d’une année avec un aquarium full stérile, je redémarre mon bac dans un esprit low tech (lumière et c’est tout) et naturel.

Je me demandais si les aselles nécessitaient des paramètres spécifiques.
Je vise l’eau noire, douce et un peu acide, et en l’absence de brassage, la question de l’hypoxie va être importante. L’idée que ces petites bêtes puissent aider à limiter la population de bactéries est intéressante pour les raisons de consommation d’oxygène que vous citez dans votre article, mais peuvent-elles apprécier l’environnement que j’ai à leur proposer ?

Merci d’avance pour vos lumières 🙂

Alexia

@ Barbillon Renee
Oui, bien sûr ! Elles adorent galoper sous la glace, il suffit qu’une partie de l’eau du bac ne gèle pas. C’est d’ailleurs en plein hiver qu’elles s’accouplent généralement.

@ Lorent
Je n’ai malheureusement pas trouvé cette espèce de poisson, qui serait le Graal !
Par contre, les aselles adorent vivre dans les algues filamenteuses. J’ignore si elles en consomment… La grande limnée est la plus mangeuse d’algues fila, mais il lui faut de la place.

@ Giacoletti
Les aselles peuvent être mangées par les gros poissons, comme les carpes koï ou les poissons rouges. Mais elles savent aussi se cacher et sortir de nuit. En revanche, le gel ne les gêne absolument pas : elles adorent ça !

@ Dominique
C’est étonnant : les aselles sont généralement trop grosses pour les guppies, et elles savent se cacher si on les harcèle trop. Je n’ai encore jamais observé cela, sauf avec de gros poissons (PR, cichlidés, etc.)…

@ Annetta
Les tétras sont assez petits en général et les aselles ne nagent pas, vivant plutôt sur le fond, voire sur les supports. Je pense que c’est jouable. Surtout s’il y a des endroits denses avec par exemple de la mousse ou de la Najas : les aselles savent s’y cacher.

@ Thomas Chizallet
Dans votre cas, avec vos bulldozers nageurs (!), l’idéal serait des grandes limnées. Leur taille et leur coquille assez pointue en font des proies rebutantes pour les poissons en général. Elles seront à retrouver dans la boutique au printemps (laissons-les dormir pour l’instant!).

Mattier

Merci pour cet article très instructif, j’ai un bassin extérieur (avec des carpes koï et des carpes communes) qui est un peu sale pendant l’hiver avec des algues qui se forment sur les pierres et dépose une pellicule sale au fond de mon bassin, quelle plante ou petits crustacés pouvez-vous me conseiller pour enlever toutes les impuretés sans que mes carpes mangent mes êtres vivants ?
Merci

THOMAS CHIZALLET

Namasté Mattier ! ⭐⭐⭐⭐⭐

M'asselle Tov

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