6 Ideen, um Ihre Fische wie in der Natur zu füttern

In der Natur fressen unsere Aquarienfische natürlich keine industriellen Flocken!
Mehr als 99 % ihres Speiseplans bestehen ausschließlich aus kleinen lebenden Beutetieren: Insekten und Insektenlarven, Würmer, kleine Krebstiere usw.
Diese Beutetiere liefern ihnen nicht nur frische Nährstoffe von unvergleichlicher Qualität, sondern ermöglichen ihnen auch die Jagd... was ihnen im Aquarium schmerzlich fehlt!
Ein Wildfisch verbringt mehr als die Hälfte seiner Zeit damit, Beute zu suchen und zu verfolgen.
Unsere Fische sind sogenannte "Mikro-Räuber". Das heißt, Jagen ist für sie eine zweite Natur.
Ein Fisch, der keine lebende Beute jagen darf, wird anfälliger für Infektionen und Parasiten.
Seine Farben sind weniger leuchtend und er vermehrt sich weniger gern.
Gefrorene Beutetiere gibt es zwar, aber sie haben zwei Nachteile:
- sie sind regungslos und zeigen daher nicht das wertvolle Fluchtverhalten, das den Fisch zum Jagen anregt;
- der nicht gefressene Anteil zersetzt sich sofort und verschmutzt das Aquarium.
Die bevorzugten lebenden Beutetiere Ihrer Fische sind zahlreicher als man denkt und ermöglichen eine abwechslungsreiche Ernährung.
Das Schauspiel der Fische, die ihren Jagdinstinkt wiederfinden, ist faszinierend!
1 - Die daphnien: kleine Königinnen des Phytoplanktons, ihr ruckartiges Schwimmen regt die Fische an. Sie lieben es, diese kleinen Krebstiere zu jagen, die sehr eiweiß- und hämoglobinreich sind. Daphnien bilden die Grundlage der natürlichen Fischernährung und sind sehr leicht selbst zu züchten. Sie sind das „rote Gold“ im Wasser...
2 - Die Bachflohkrebs: eine Art kleine Süßwassergarnelen, die Bachflohkrebs sind große Beutetiere, die sehr schnell schwimmen. Perfekt für Buntbarsche und andere ausreichend große Fische, sie messen zwischen 1 und 10 mm. Bei kleineren Fischen siedeln sie sich dauerhaft im Aquarium an. Dann werden nur die Neugeborenen gefressen.
3 - Die wasserasseln: das sind Süßwasserasseln, sehr nützlich zur Reinigung des Aquariums oder Gartenteichs. Man kann sie sogar in Filter einsetzen! Perfekt zur Fütterung von Fischen jeder Größe, da junge wasserasseln winzig sind und manche Erwachsene bis zu 15 mm erreichen.
4 - Die Schlammröhrenwürmer: das ist ein wahrer Kaviar für unsere Fische! Diese Wasserwürmer leben im Bodengrund des Aquariums. Die Fische, die sie fangen, genießen diese sehr feinen Würmer, die bis zu etwa zehn Zentimeter lang werden können.
5 - Die springschwänze: diese nicht-aquatischen Tierchen hüpfen auf der Wasseroberfläche. Fische, die an der Oberfläche jagen wie Guppys, Kampffische, Danios und andere, lieben sie. Sehr einfach zu züchten, man streut sie einfach auf die Oberfläche. Ihre Fische fangen sie einzeln und sorgen so für eine fröhliche Belebung im Aquarium.
6 - Schließlich, wenn Sie eine besonders einfache und ergiebige Zucht anstreben, um Ihren Fischen regelmäßig die winzigen Würmer zu geben, die sie so lieben, können Sie sich an die Grindals wenden, deren Zucht in einer einfachen Schachtel mit Deckel Platz findet!
Aquazolla hat alles Notwendige für diese Zucht (Ausrüstung, Stamm, Futter und eine vollständige Anleitung) in der Zollabox Fische S zusammengefasst, die Ihnen den Start dieser Zucht erleichtert.
Für mehr Informationen über natürliche Aquaristik vergessen Sie nicht den Blog von Mattier.
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