Quelle température pour un aquarium ?

Welche Temperatur sollte ein Aquarium haben?

F. Mattier

Die ideale Temperatur für ein Aquarium wird oft diskutiert.

Im Allgemeinen einigt man sich auf 24°C. Dies gilt natürlich für tropische Arten.

Für die amazonischen „Biotope“ (Diskus, Kardinalfisch usw.) geht man oft sogar darüber hinaus (Welche Temperatur für ein Aquarium?).

 

 

Aquarienbücher geben für jede Art recht genaue Temperaturen an, und manchmal steht man vor einem Dilemma, wenn man mehrere Arten zusammen halten möchte.

 

Eine ungeeignete Temperatur ist natürlich eine Stressquelle für den Organismus (Glück der Fische und Wohlbefinden der Tiere).

Für einen Fisch ist das ziemlich anders, als wir uns das vorstellen. Bei uns lässt Kälte uns frösteln und Wärme schwitzen. Das liegt daran, dass unser Körper versucht, bei 37°C zu bleiben, egal ob draußen 0°C oder 35°C herrschen.

Bei Fischen ist das anders. Die Temperatur ihres Körpers schwankt mit der des Wassers. Sie sind also viel stärker davon abhängig und empfindlich, da ihr Stoffwechsel bei dieser Temperatur arbeiten muss, ohne sie verändern zu können. Manche Enzyme, die bei 20°C optimal arbeiten, funktionieren darunter oder darüber weniger gut.

 

 

Im Gegensatz zu unserem verlangt der Stoffwechsel der Fische keine 37°C zum Funktionieren (ganz im Gegenteil!). Er ist an Temperaturschwankungen angepasst, da er ihnen ausgesetzt ist. Jede Art hat ihr Optimum. Aber das ist eben nur ein Optimum, keine strenge Pflicht (anders als unsere 37°C).

Ein Goldfisch im Freien (wo er sich am wohlsten fühlt) erlebt im Winter Temperaturen von 5°C (oder weniger, wenn er träge am Grund eines Teiches liegt) bis zu 25°C im Sommer (Der Skandal der Goldfische).

 

Eine Forelle hingegen stirbt, wenn das Wasser warm ist, weniger wegen der Hitze, sondern weil warmes Wasser zu wenig Sauerstoff enthält.

Im Gegensatz dazu verträgt ein Diskus kein kühles Wasser, wird krank und stirbt, weil sein Stoffwechsel bei niedrigen Temperaturen nicht richtig funktioniert.

 

Kann man daraus schließen, dass außer den Goldfischen alle Fische ständig auf die Temperatur achten?

 

Nein, denn Versuche in Abfallbehältern haben gezeigt, dass die Temperatur innerhalb gewisser Grenzen ein relativ nebensächlicher Faktor sein kann (Das Phänomen der Aquarien ohne Fische).


Wichtig, aber zweitrangig.

Zum Beispiel wählt ein tropischer Fisch, der im Sommer draußen gehalten wird, seine Temperatur, indem er an die Oberfläche steigt oder in die Tiefe taucht. Im Sommer kann es zwischen Oberfläche und Grund eines Abfallbehälters tatsächlich 6°C Unterschied geben. Trotzdem zögert er nicht, um Ihrem Blick zu entgehen oder eine wasserfloh zu jagen, in wenigen Sekunden zu tauchen und so einen erheblichen Unterschied problemlos auszuhalten.

 

Schließlich habe ich persönlich Ende Oktober Guppys, Platys und Schwertträger in 11°C kaltem Wasser gefangen. Sie waren kerngesund, mit unvergleichlichen Farben und einer unglaublichen Lebenskraft im Kescher (platy variatus: robuster Fisch im Aquarium) ! Im Aquarium hätten sie das niemals ausgehalten.

 

 

Es scheint also, dass die Theorie der kumulativen Belastungen für Fische wie für andere Tiere gilt: Ein Stress (im vernünftigen Maß) ist eine Anregung, die Wohlbefinden oder Erregung bringt, aber derselbe Stress, wenn er sich mit anderen übermäßig summiert, wird schädlich und sogar tödlich. Über einem schwer zu bestimmenden Schwellenwert, der wahrscheinlich, wie bei uns, von Individuum zu Individuum verschieden ist.

Die Freude an einem abwechslungsreichen Leben in einem Abfallbehälter (natürliche Nahrung, Regen und Wind, grünes Wasser, Ruhe usw.) gleicht die kleine Belastung durch die Temperatur bei weitem aus. Im Aquarium jedoch kommt sie zu Geräuschen (Filter, Luftpumpe, Pumpen), Gefangenschaft (durchsichtige Wände, Blick der Menschen…), industrieller Nahrung, Überbevölkerung usw. hinzu. Und hier wird die Toleranz des Fisches (bzw. seine Freude) gegenüber Temperaturschwankungen gering oder gar nicht mehr vorhanden. Die Temperatur wird dann „der Stress zu viel“ (Goldfischhaltung im Haus beenden).

 

 

Wieder stehen wir vor der Frage nach der Freude der Fische.
Ein neues Forschungsfeld, lange vernachlässigt, aber offensichtlich spannend! (Schlaf der Fische: Schlafen sie?)

Die Aquarienkunde entwickelt sich endlich weiter, und das ist gut so.

Der Schlüssel zur Fortpflanzung der Fische) und das Volumen Ihres Aquariums anpassen (Aquarium: Welches Volumen wählen?). Schließlich können einige Futtermittel ohne Risiko gegeben werden (Können Fische Tubifex ohne Risiko fressen?).

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4 Kommentare

Bravo Aurélie, les guppies ne sont jamais aussi heureux que dans ces conditions. Et je connais bien des appartements en ville chauffés tout l’hiver à plus de 22°C ! Pas besoin de chauffer les aquariums dans de nombreux cas.

Mattier

Oui, Frédéric, c’est une excellente idée. Les réponses varieront bien sûr selon les régions (de l’Ile de La Réunion au Pas de Calais !), mais ce serait passionnant d’avoir des retours d’expérience. Sans doute plutôt des cyprinidés, mais on peut être surpris. Certains Corys, également, me semble-t-il…

Mattier

Merci pour cet article
J’ai un bassin depuis plusieurs années où je fais des essais avec des poissons qui restent à l’année et j’aimerai avoir d’autres retours d’expérience s’il y en a parmis les lecteurs !

Frederic

Sujet très intéressant merci d’en avoir fait un article ! Et en effet grand dilemme pour tout ceux qui souhaitent bien faire… De mon côté aquarium presque low tech (ajout d’un buller) et une eau à 21/22, degré toute l’année, mes guppys se portent à merveille !

Aurélie

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