Pellia
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(die Portion)
Pellia (Monosolenium tenerum): die dunkle Lebermoosart mit zartem Kern
Eine natürliche Seltenheit mit faszinierender Textur
Oft mit einem riesigen Moos verwechselt, ist Pellia (Monosolenium tenerum) tatsächlich ein Lebermoos. In freier Natur äußerst selten, handelt es sich um eine primitive Pflanze ohne echte Blätter oder Wurzeln, die wunderschöne Polster aus dunkelgrünem, durchscheinendem Gewebe am Boden des Wassers bildet.
Was sie besonders macht? Im Gegensatz zur Riccia, die stets zu schwimmen versucht, ist Pellia schwerer als Wasser. Sie sinkt von selbst zu Boden, was sie in der natürlichen Aquaristik sehr einfach zu handhaben macht. Sie ist der perfekte Rückzugsort für die Mikrofauna.
Warum Pellia wählen?
- ⬇️ Sie schwimmt nicht: das ist ihr großer praktischer Vorteil. Kein Kampf nötig, um sie am Boden zu halten, die Schwerkraft erledigt das. Sie können sie einfach auflegen oder leicht zwischen zwei Steinen einklemmen.
- 🦐 Das Paradies für Wasserasseln und Jungfische: Ihre thallusartige Struktur (flächiges, verzweigtes Laub) schafft ein undurchdringliches Labyrinth für Fressfeinde. Ideal als Brutstätte für Ihre Wasserasseln und Fischbrut.
- 🌑 Eine Schattenmeisterin: sehr anspruchslos, gedeiht sie dort, wo andere Pflanzen verkümmern. Perfekt, um dunkle Bereiche Ihres Aquariums oder die Wurzelbasis zu begrünen.
- 🧩 Eine zerbrechliche... Vermehrungsstrategie! Sie ist eine zerbrechliche Pflanze, aber keine Sorge: das ist ihre Überlebensstrategie. Wie bei der Azolla an der Oberfläche kann jedes kleine abgebrochene Stück neu wachsen und eine neue Pflanze bilden. Die Natur vermehrt sich von selbst.
Pflanz- und Pflegetipps
- Platzierung: Sie ist wunderschön im Vordergrund oder auf einer Wurzel. Gehen Sie behutsam mit ihr um, da sie wie Glas zerbricht.
- Substrat und Ernährung: Als epiphytische Pflanze (die auf einem Träger wächst) ernährt sie sich ausschließlich über die Wassersäule. Die Art des Bodens ist ihr egal, sie wächst gut auf Sand oder direkt auf Dekoration.
- Pflege: Wenn das Polster zu groß wird, schneiden Sie es einfach mit einer Schere zurück. Sammeln Sie die abgeschnittenen Stücke, um sie anderswo neu zu pflanzen: Sie ist eine großzügige Pflanze, die freie Flächen gerne besiedelt, wenn man sie lässt.
- Temperatur: Sie ist sehr tolerant und gedeiht in einem breiten Bereich von 5 bis 30 °C.
- Licht: Sie bevorzugt schwaches bis mittleres Licht. Zu starkes Licht könnte Algen auf ihrer Oberfläche fördern, da sie langsam wächst.
Mögliche Anwendungen
- Nano-Aquarien und Garnelen/Wasserasseln: Sie ist die Königin der kleinen Volumen. Sie bietet eine unendliche Weidefläche für Detritusfresser.
- Low-Tech-Aquarien ohne Filter: Ihr langsames Wachstum und ihre Robustheit machen sie zu einer wertvollen Verbündeten für natürlich ausgewogene Becken.
- Wabi-Kusa und Paludarien: Sie gedeiht auch gut emers, wenn die Luftfeuchtigkeit gesättigt ist (in einem geschlossenen Gefäß oder in einem Bereich mit Wasserfall) und nimmt dann ein kompakteres Aussehen an.
FAQ - Pellia (Monosolenium tenerum)
Nein, es ist ein thallusartiges Lebermoos. Es ist näher mit terrestrischen Lebermoosen verwandt als mit dem Java-Moos. Seine Textur ist fleischiger und zerbrechlicher.
Nein, seine etwas zähe und besondere Textur gefällt den pflanzenfressenden Fischen normalerweise nicht.
Absolut nicht. Es wächst sehr gut ohne CO2-Zugabe, was perfekt zu unserem natürlichen Ansatz passt. Der Kohlenstoff, der durch die biologische Aktivität im Becken entsteht, reicht aus.
Das ist ihre Natur! Sie ist mechanisch sehr zerbrechlich. Vermeiden Sie es, sie in starkem Strom oder mit zu lebhaften Fischen zu platzieren, die sie beschädigen könnten.
Zusätzliche Informationen
- Wissenschaftlicher Name: Monosolenium tenerum (früher fälschlicherweise als Pellia endiviifolia bekannt)
- Herkunft: Asien (China, Japan, Thailand)
- Höhe: bildet Polster von 3 bis 10 cm Höhe
- Verpackung: die Portion.
- Aquazolla-Garantie: ohne Steinwolle oder jegliches künstliches Substrat.
- Empfehlung: Aus Vorsichtsgründen bitte diese Pflanze niemals in die Natur entlassen. Sie ist nicht heimisch in unseren Regionen, sollte sich normalerweise nicht naturalisieren, aber wir müssen unsere Ökosysteme schützen.
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